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Verkehrsunfall

Verkehrsunfall – Gebetserhörung - Wunder
Am Samstag anfangs Juni 2012 hörte ich plötzlich meinen Namen: Frau Brandstetter? - Ja? – Wissen Sie wo Sie sind? – Komisch, sieht aus wie ein Krankenwagen. – Ja, richtig! Wissen Sie wieso Sie hier sind? – Nein, keine Ahnung! – Wissen Sie was vorher war? – Ja, ich hatte ein Telefon mit meinem Mann. Ich wollte mit dem Velo zu ihm fahren. Ich weiss, dass ich auf dem Bahnweg (Veloweg) war und dann nichts mehr. – Auf dem Bahnweg ist ein aus einer Privatausfahrt fahrender Töff in Sie geprallt……..

Diagnose: Hirnschädeltrauma mit mehreren Schädelbrüchen, Hirnblutung, Felsenbeinbruch, u.a.
Am Sonntag vor dem Gottesdienst erwähnte mein Grosskind Anna meinen Unfall, so dass meine Tochter den Vorfall vor allen Leuten schilderte. Die ganze Gemeinde stand für mich auf und betete. Später habe ich erfahren, dass auch am Nachmittag einige Geschwister weiter im Gebet verharrten.
Auf der Neurologie im Kantonsspital war man überrascht: mir ging es erstaunlich gut und ich fühlte mich recht wohl. Die Hirnblutung hat sich ohne Eingriff eingestellt. Ich realisierte auch, dass ich alle Testfragen beantworten und Rechnungen lösen konnte. Mein Hirn funktionierte! Halleluja!
Vom Montag bis Mittwoch hatte ich die üblichen Schwindel und musste öfters erbrechen. Am Donnerstag war die Rückfahrt nach Walenstadt geplant. In unserer Pfingstgemeinde Buchs wird am Donnerstag morgen stets für Anliegen der Gemeinde gebetet. Auf die entsprechende Anfrage, bat ich um eine gute Verlegungsfahrt.
Die Rückfahrt ins Spital Walenstadt war unterhaltsam, spannend und vergnügt. Kaum war ich aus dem Krankenwagen gestiegen, konnte ich nicht mehr gerade laufen. Man hielt mich fest, holte sofort einen Rollstuhl. Dann erbrach ich mehrere Male.
Das Begleitteam konnte diese Reaktionen nicht verstehen und am allerwenigsten ich selber. Ich studierte darüber nach: wieso war es mir am Sonntag und dann während der ganzen Rückfahrt so wohl? Ich bat auch den Herrn Jesus, dass er mir zeigt, wieso es mir so gut geht und dann wieder so miserabel.
Das kann doch nicht sein! – Dann stieg ein Bild in mir auf. Ich sah vor mir die Bibelstelle, wo Moses im Gebet verharrte und die Hände hochhielt. Solange er betete, siegte das Volk (2. Mo.17,11f). Genau – solange die Gemeinde und die Geschwister für mich beteten, ging es mir gut. Wenn sie ermüdeten, erlitt ich die üblichen Folgen eines Hirnschädeltraumas.
Auf die erneute Rückfrage aus der Gemeinde stellten wir fest, dass ich auch nur um eine gute Überfahrt gebeten hatte. Jetzt bat ich um völlige Gesundheit.
Auch bei meiner Arbeit und Ausbildung als beratender Seelsorger musste ich verschiedene Termine absagen. Wie ein Lauffeuer wurde meine Geschichte bekannt. Erstaunlich viele haben sich dann zu einem Gebetskreis für meine Heilung zusammengeschlossen. Ich konnte wirklich erfahren, was es heisst im „Leib Christi“ integriert zu sein. Wenn ein Glied krank ist, leidet der ganze Leib (1. Kor. 12,25f). Oder anders formuliert, wenn ein Glied krank ist, reagiert der ganze Leib und setzt sich ein.
Mich hat diese Liebe tief berührt. Ich habe mehr Zuneigung, Besuche, Anrufe, Briefe und Unterstützung von meinen Glaubensgeschwistern erfahren als aus meinem Umfeld. Und durch all die Gebete wurde ich geheilt oder von Auswirkungen der Hirnverletzungen verschont. (Ich habe im Krankenhaus Menschen mit Hirnverletzungen gesehen, die nicht mehr sprechen konnten oder nicht mehr logisch und klar denken oder nicht mehr richtig laufen; z.T. waren sie 25 Jahre jünger als ich.) Manche sagen sogar im Bewusstsein all der Verletzungen: ich sei ein lebendiges Wunder! – Gott sei Lob und Dank!
Ich habe in dieser Zeit auch noch weitere Wunder erlebt. Diese können sogar mit Röntgen-, Ultraschall und MRI-Bilder medizinisch belegt werden. Auf Anfrage erzähle ich dies gerne. Da bewahrheitet sich der Vers Röm 8.28: Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alles zum Guten dient, ihnen, die nach seiner freien Entscheidung berufen sind.
Brandstetter Marianne, Sargans

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